Erste Sichtungen nach Berts Tod
Der Elchbulle Bert, der im September verstorben ist, lebte acht Jahre lang im Naturpark Nuthe-Nieplitz, nördlich von Luckenwalde (Teltow-Fläming). Nach seinem Tod wurden in Woltersdorf, Eichenhof und Trebbin erneut Elche gesichtet. Diese Tiere scheinen auf Erkundungsreise zu sein.
Bürgermeister Scheddin berichtet von neuen Gästen
Stefan Scheddin, der über 2.000 Follower auf Facebook hat, berichtete von Sichtungen in Woltersdorf und Eichenhof und schlug vor, den neuen Elch vorläufig "Berti" zu nennen. Er teilte auch Bilder des Tieres und erklärte, dass die Region eine "eigene kleine Elch Saga" erlebe. In den letzten Tagen gab es mehrere Sichtungen an der B101 sowie in Heidelbeerfeldern und am Sportplatz.
Warnschilder bleiben bestehen
Obwohl Bert verstorben ist, plant Scheddin, die Elch-Warnschilder im Gemeindegebiet nicht abzubauen. Diese Schilder sollen daran erinnern, dass Elche in der Region anzutreffen sind. Er betonte die Wichtigkeit der Aufmerksamkeit im Straßenverkehr, da Elche aufgrund ihrer Größe gefährlich werden können.
Die Zukunft der Elche im Naturpark
Es bleibt ungewiss, ob ein Elch dauerhaft im Naturpark Nuthe-Nieplitz bleiben wird. In der Regel handelt es sich um durchziehende Tiere. Bert war eine Ausnahme, da er der einzige bekannte Elch war, der sich dauerhaft in einem festen Streifgebiet in Deutschland etabliert hatte. Die Ursache für seinen Tod ist noch unklar, möglicherweise war er in einen Kampf verwickelt.
Elche in Brandenburg
Elche sind in Brandenburg gelegentlich anzutreffen, auch in anderen Regionen wie Grünheide, Spreenhagen und der Prignitz. Bürgermeister Scheddin wies darauf hin, dass junge Elche oft nur auf Erkundungsreise sind und nach Polen zurückkehren. Dennoch gibt es Herausforderungen, da Elche immer wieder Zäune von Kuhkoppeln beschädigen.
Quelle: Tagesschau Brandenburg