Details zur Anklage
Die Anklage richtet sich nicht nur gegen Schlesinger, sondern auch gegen zwei weitere ehemalige rbb-Mitarbeiter sowie den früheren Vorsitzenden des Verwaltungsrats. Die Vorwürfe beziehen sich auf Zahlungen variabler Vergütungsanteile, die unter Umgehung der Kontroll- und Aufsichtsfunktion des Verwaltungsrats gewährt worden sein sollen. Dies geschah offenbar unter Verstoß gegen das Gebot der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit.
Prozessbeginn und Verhandlungstage
Der Prozess gegen Patricia Schlesinger und die anderen Angeklagten soll am 10. November 2026 beginnen. Geplant sind zunächst 56 Verhandlungstage, in denen die Vorwürfe umfassend behandelt werden sollen.
Schlesingers Reaktion
Patricia Schlesinger hat die Vorwürfe zurückgewiesen und betont, dass die Unschuldsvermutung gilt. Die Generalstaatsanwaltschaft Berlin hatte die Anklage im Dezember 2025 erhoben, was zu einem erheblichen öffentlichen Interesse an dem Fall geführt hat.
Öffentliches Interesse
Der Fall hat in der Öffentlichkeit für viel Aufsehen gesorgt, insbesondere aufgrund der Rolle von Schlesinger als ehemalige Intendantin eines wichtigen öffentlich-rechtlichen Rundfunksenders. Die kommenden Verhandlungstage werden mit Spannung erwartet, da sie möglicherweise weitreichende Konsequenzen für die beteiligten Personen und den rbb haben könnten.
Quelle: Tagesschau Brandenburg