Neuer Standort für Rettungsdienst und Katastrophenschutz
Die neue Rettungswache entsteht an der Brücker Landstraße 13 und wird auf einem Grundstück von etwa 6.400 Quadratmetern errichtet. Der Standort wird sowohl für den Rettungsdienst als auch für den Katastrophenschutz optimiert und bietet ausreichend Platz für Fahrzeuge, Material und Logistik.
Moderne Infrastruktur für schnelle Hilfe
Landrat Marko Köhler betonte die Notwendigkeit einer leistungsfähigen Infrastruktur: „Im Ernstfall zählt jede Minute.“ Die neue Wache wird mit einer Fahrzeughalle, einem zweigeschossigen Sozial- und Funktionstrakt sowie zusätzlichen Lager- und Technikflächen ausgestattet. Die bisherige Rettungswache am Ernst-von-Bergmann-Klinikum entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen und wird durch diesen Neubau ersetzt.
Umfangreiche Ausstattung für den Katastrophenschutz
Ein wichtiger Aspekt der neuen Wache ist der Katastrophenschutz. Hier wird unter anderem die Schnelleinsatzgruppe Verpflegung untergebracht, die aus rund 25 ehrenamtlichen Helfern besteht. Die Ausstattung umfasst mehrere Fahrzeuge, darunter einen Mannschaftstransportwagen Verpflegung und zwei Gerätewagen Logistik.
Geplante Fertigstellung und Bauverantwortung
Die planerische Verantwortung für den Neubau liegt bei Architekt Mathias Lauenroth. Die Bauarbeiten haben bereits begonnen, und der Auftrag für den erweiterten Rohbau wurde an die Berger Bau SE vergeben. Der Rohbau soll bis Ende 2027 fertiggestellt werden, während die gesamte Rettungswache bis Mitte 2028 in Betrieb genommen werden soll.
Wichtigkeit für die Region
Bad Belzig spielt eine zentrale Rolle in der Versorgung des westlichen Kreisgebietes. Der Neubau ermöglicht nicht nur bessere Fahrzeugbewegungen, sondern bietet auch deutlich mehr Platz für die verschiedenen Einsatzbereiche von Rettungsdienst und Katastrophenschutz.
Quelle: Landkreis Potsdam-Mittelmark