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Anklage gegen Ex-rbb-Intendantin Patricia Schlesinger zugelassen
Quelle: tagesschau
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HUB-NEWS Redaktionell geprüft / KI-unterstützt 29.09.2026 18:45 Uhr ca. 1 Min. Lesezeit

Anklage gegen Ex-rbb-Intendantin Patricia Schlesinger zugelassen

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Anklage gegen Ex-rbb-Intendantin Patricia Schlesinger zugelassen
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Die frühere Intendantin des Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb), Patricia Schlesinger, wird sich vor Gericht verantworten müssen. Das Landgericht Berlin hat eine Anklage der Generalstaatsanwaltschaft zugelassen, die unter anderem Untreue vorwirft.

Details zur Anklage

Die Anklage richtet sich nicht nur gegen Schlesinger, sondern auch gegen zwei weitere ehemalige rbb-Mitarbeiter sowie den früheren Vorsitzenden des Verwaltungsrats. Die Vorwürfe beziehen sich auf Zahlungen variabler Vergütungsanteile, die unter Umgehung der Kontroll- und Aufsichtsfunktion des Verwaltungsrats gewährt worden sein sollen. Dies geschah offenbar unter Verstoß gegen das Gebot der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit.

Prozessbeginn und Verhandlungstage

Der Prozess gegen Patricia Schlesinger und die anderen Angeklagten soll am 10. November 2026 beginnen. Geplant sind zunächst 56 Verhandlungstage, in denen die Vorwürfe umfassend behandelt werden sollen.

Schlesingers Reaktion

Patricia Schlesinger hat die Vorwürfe zurückgewiesen und betont, dass die Unschuldsvermutung gilt. Die Generalstaatsanwaltschaft Berlin hatte die Anklage im Dezember 2025 erhoben, was zu einem erheblichen öffentlichen Interesse an dem Fall geführt hat.

Öffentliches Interesse

Der Fall hat in der Öffentlichkeit für viel Aufsehen gesorgt, insbesondere aufgrund der Rolle von Schlesinger als ehemalige Intendantin eines wichtigen öffentlich-rechtlichen Rundfunksenders. Die kommenden Verhandlungstage werden mit Spannung erwartet, da sie möglicherweise weitreichende Konsequenzen für die beteiligten Personen und den rbb haben könnten.

Quelle: Tagesschau Brandenburg

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